Papierflieger segeln durch den Gottesdienstraum

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Im Gottesdienst einen Flieger falten und durch den Raum fliegen lassen? Was war denn da los? StartUp, unsere Gemeindeunterrichtsgruppe, gestaltete den Gottesdienst und deshalb war manches anders am 27. Juni 2021!

Nachdem endlich wieder Präsenztreffen möglich waren nutzten wir als StartUp die Treffen im Juni, um einen Gottesdienst vorzubereiten. Ein Programmpunkt war dabei klar:

Zwei der fünf Kinder haben zwei Jahre StartUp hinter sich und sollten deshalb verabschiedet werden: Laurenz und Tjorben. Den Rest überließen wir Mitarbeiter den Kindern.

Wir begannen mit einem Brainstorming und fragten nach, was denn in einem Gottesdienst nach Meinung der Kinder drin sein sollte. Es kamen einige, teils sehr wilde, Ideen zusammen. Alles reinzubringen war unmöglich, also überlegten wir im nächsten Schritt, was zum einen machbar ist und zum anderen unbedingt drin sein sollte.

Im Diskutieren und Überlegen kristallisierte sich dann das Thema heraus: „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!“. Nachdem ein grober Ablauf feststand ging es dann an die Aufgabenverteilung. Jeder sollte sich mit seinen Gaben an irgendeiner Stelle im Gottesdienst einbringen können. So begrüßte Laurenz dann die Gottesdienstgemeinde und Robin gab mit dem Cajón den Takt in der Band vor.

Tjorben und Laurenz waren die geplanten Gäste in der kurzen Talkrunde, die Eloá moderierte und zu der sie spontan zwei weitere Geschwister aus der Gemeinde einlud, um von eigenen, früheren Erfahrungen aus dem Gemeindeunterricht zu erzählen.

Tobias sprach zum Schluss den Segen, sammelte aber auch mit Tjorben die Papierflieger und Papierknäuel ein, die während Marvins Predigt durch den Raum flogen. Papierflieger und -knäuel während der Predigt? Marvin zeigte uns auf, wie der Papierflieger als Symbol für das schöne, gut ausformulierte Gebet steht, in dem Gott alle eigenen Sorgen genannt werden. Gott hört aber nicht nur die schönen Gebete, nein! Er hört auch den kurzen Stoßseufzer, das „Ich kann nicht mehr“, was durch ein zusammengeknülltes Papier symbolisiert wurde. Und da es im Bibeltext heißt: „alle eure Sorge werft auf ihn“, haben wir das als Gemeinde aktiv getan! So flogen dann viele Flieger und Knäuel in Richtung Kreuz.

Tjorben und Tobias packten die Papiere in Müllsäcke, die dann symbol isch unter dem Kreuz abgelegt wurden. Marvin ermahnte uns eindringlich, unsere Sorgen (bildlich: die Müllsäcke) dann auch am Kreuz liegen zu lassen und nicht wieder mitzunehmen!

Wir als StartUp schauen zurück auf einen gesegneten Gottesdienst, der uns sowohl beim Planen, wie auch in der Durchführung viel Freude gemacht hat. Es wurden Gaben der Kinder sichtbar, bei denen wir Mitarbeiter uns sicher sind, dass Gott sie zum Segen einsetzen wird. Laurenz und Tjorben wünschen wir noch einmal Gottes reichen Segen in der Gemeinde!

Marc D.

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