Gottesdienst am Palmsonntag

Im Palmsonntaggottesdienst wurde es mit Pfarrer Klaus Ulrich Ruof anschaulich: Einige Schaumstoffteile sollten zu einer quadratischen Grundform zusammengelegt werden, was gar nicht so einfach war. Deutlich schwieriger wurde die Übung jedoch, als es galt, alles über den Haufen zu werfen und neu anzuordnen, um einen roten Würfel einzubauen, der als Eckstein eine entscheidende Rolle spielen sollte.

Was bedeutet es für unser Leben, wenn wir Jesus in unser Leben aufnehmen? Darf er alles durcheinander bringen und neu ordnen? Ist das nicht fast unmöglich? Warum gelingt es uns oft nicht, Jesus die Position des Ecksteins in unserem Leben zu geben und dies auch sichtbar für andere zu
leben?

Ein sicherlich untypischer Einstieg in eine Predigt am Palmsonntag. Pfarrer Ruof zeigte auf, wie schnell die Menschen beim Einzug Jesu in Jerusalem vom „Halleluja“ zum „Kreuzige ihn“ wechselten und für diesen Jesus keinen Platz mehr hatten.

Anhand einzelner Verse aus dem hohepriesterlichen Gebet aus Johannes 17 nahm er uns hinein in den größeren Zusammenhang der Begegnung mit Jesus: Es geht auch heute um das gegebene Wort, um die Fürbitte Jesu für uns, um unseren Auftrag als Christen in der Welt, das gemeinsame Zeugnis und schließlich die verheißene Herrlichkeit bei Jesus.

Sind wir immer wieder neu bereit, Jesus den Eckstein sein zu lassen und ihn in Einheit zu verkündigen, damit die Menschen erkennen, wer Jesus auch für sie ist?

Ganz herzlichen Dank für diesen Gottesdienst! 

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