Voll motiviert leben ohne Krampf!

Gemeindebibelschule zum Thema: „Wie lebt man ein voll motiviertes Glaubensleben ohne „Krampf“ ohne dass man sich manchmal unter Druck gesetzt fühlt von den Geboten und Anforderungen, die Gott an uns als gläubige Christen stellt?

Um genau auf diese Frage eine universelle Antwort zu finden, waren alle Neugierigen an drei Sonntagabenden (28.4; 05.5 und 19.5) herzlich zur Gemeindebibelschule in die Teestube eingeladen. Dort konnte sich jeder selbst mit der Thematik befassen und viel Neues dazulernen. Auf der Basis von Erklärungen und Beispielen, die Pastor Steffen Kahl vorbereitet hatte und die er mit Hilfe von graphischen Darstellungen präsentierte, wurde jeder Einzelne eingeladen, sich selbst Gedanken dazu zu machen und sich mit Anderen darüber auszutauschen.

Zu Beginn befassten wir uns vor allem mit Matthäus 13, 45 und 46:

"Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie."

„Wofür könnten der Kaufmann, sein Besitz und später diese kostbare Superperle, in dem Gleichnis stehen?“, fragte uns Steffen, nachdem er es vorgelesen hatte. Nach kurzem Überlegen und Diskutieren kamen wir gemeinsam zu dem Schluss, dass es sich bei dem Kaufmann nur um die Menschen handeln könne, uns Menschen, die wir uns, genau wie der Kaufmann, zuerst nur um unseren Besitz und um unser Wohlergehen kümmern. Doch wenn wir Gott erkennen und uns ihm zuwenden, wird uns das Reich Gottes wichtiger werden als alles, was wir vorher besaßen. So wie der Kaufmann, als er die Superperle sah, auch alles mit Freuden weggab, weil es ihm im Vergleich zur Perle, also zu Gottes Reich, so unwichtig erschien. Wenn wir uns also vom Reich Gottes begeistern lassen, dann ändert es unser ganzes Leben.

Später ging es darum, dass viele Christen unter Gottes Reich vor allem die Gemeinde verstehen und denken, es würde außerhalb davon, also in der „normalen Alltagswelt“, nicht existieren. Man solle sich demnach also mehr auf die Gemeinde und seine persönliche Beziehung zu Gott konzentrieren, auch wenn man dabei
Familie, Freunde und Arbeit vernachlässigt.

Natürlich ist es absolut gut und wichtig, sich mit Gott und der Gemeinde zu beschäftigen, jedoch sollte man dabei nicht vergessen, dass das Reich Gottes auf Erden ein richtiger „Global Player“ ist, und so immer, überall, und in jedem Lebensbereich eine Bedeutung hat. Somit existiert es NICHT nur innerhalb der Gemeinde, sondern wir können sowohl an unserem Arbeitsplatz, als auch in unserer Familie, dem Fußballverein, im Supermarkt oder im Auto auf dem Weg zum Gottesdienst, Gottes Reich bauen, indem wir anderen Menschen und auch der Natur so begegnen wie Jesus es getan hat und wie wir als seine Jünger es ebenfalls tun sollen.

Jesus sagt in Matthäus 5,13 bis 16:

"Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 
So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."

So sollen wir, genau wie das Salz, das früher zur Konservierung von Lebensmitteln gebraucht wurde, als es weder Kühlschränke noch Gefriertruhen gab, die guten Dinge dieser Erde erhalten, wie zum Beispiel die Natur, die vom Menschen immer mehr zerstört wird.

Wir sollen für andere Menschen zum Licht werden, indem wir ein Stück der Dunkelheit in ihrem Leben wegnehmen und sie durch unser freundliches, geduldiges oder gütiges Handeln erkennen lassen, dass Gott durch uns in ihrem ganz normalen Alltag wirken kann. So können wir für andere Menschen wirklich ein Licht in ihrem Leben werden, wo sie vorher nur Dunkelheit sehen konnten.

Zum Ende dieser Bibelschulreihe kann man darüber sagen was man will, aber ich persönlich finde, man konnte dabei wirklich viel lernen und eine etwas andere Sichtweise auf viele Dinge bekommen, die einem vorher vielleicht gar nicht so
bewusst waren. Ich bin froh, dabei gewesen zu sein und finde, dass alle, die bei der Themenreihe „voll motiviert leben ohne Krampf“ nicht dabei waren, wirklich etwas verpasst haben.  

Lara W.

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