Ein Wochenende mit Partnern aus Kuba

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Ein Wochenende mit unseren Partnern aus Kuba. Vor ungefähr einem Jahr haben wir als Gemeinde beschlossen, über unserer Missionsgesellschaft ebm die Entwicklungs- und Missionsarbeit in einem Armenviertel in Havannna, Kuba,  zu unterstützen.

Gerne wollen wir dabei auch durch persönliche Kontakte Einblick in die Arbeit bekommen. Eine erste Chance hatten wir nun am Wochenende 14./15.4. an dem uns ein Vertreter der ebm gemeinsam mit einem Ehepaar besuchte, das die Arbeit in einem Armenviertel der kubanischen Hauptstadt verantwortet.

Wir merkten schnell, dass dies ein ganz besonderes Geschenk war, als wir uns am Samstagabend, kurzfristig und darum spontan organisiert, in kleiner Runde mit ihnen zusammen saßen, um einander kennen zu lernen.
Es war eindrucksvoll zu sehen und zu erleben, mit wie viel Freude und Eifer sie ihr Leben Jesus und dem Dienst für ihn zur Verfügung stellen, obwohl sie in einem Land leben, das wenig Freiheit zur Verkündigung des Evangeliums, zu Wohlstand oder wirtschaftlichen Aufstieg bietet. Beide Ehepartner kommen aus nichtgläubigen Elternhäusern, haben als Jugendliche bei Evangelisationsveranstaltungen ihr Leben Jesus gegeben und schnell gelernt, Verantwortung in der Nachfolge zu übernehmen.
Er hat sein technisches Studium aufgeben, um eine Pastorenausbildung zu absolvieren, Sie studiert noch und bereitet gerade ihren Masterabschluss vor. Sie leiten eine Gemeinde, die unermüdlich Menschen für Jesus erreichen will und ihnen dient, wo sie nur können: Nahrungsmittel für Arme, Frühstück für Schulkinder der gegenüberliegenden Schule, Hauskreise, Gebetstreffen, Gottesdienste, weitere Gemeindegründungen usw..
Es war faszinierend zu sehen, wie sehr sie als ganze Gemeinde auf Jesus vertrauen, sich zu Gebetsnächten treffen, weil sie sich auf die Hilfe Gottes angewiesen wissen in ihren Kämpfen gegen andere Religionen, die Macht des Okkultismus, Drogenabhängigkeit und finanzielle Not, um nur einige Beispiele zu nennen. Gott segnet die Gemeinde mit Menschen, die zum Glauben kommen, mitarbeiten und selbst missionarisch aktiv werden, so dass sie als Gemeinde eine unübersehbare und in der breiten Öffentlichkeit anerkannte, positiv ansteckende Wirkung auf die Gestaltung des Alltagslebens in ihrem Viertel haben.
Gott sei Dank für die Partnerschaft mit dieser jungen Gemeinde, die sich wünscht, zu ihrem fünfjährigen Bestehen eine neue Gemeinde zu gründen. Möge Gott uns gegenseitig zum Segen setzen. (rb)

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Gottesdienst mit unseren Partnern aus Kuba

Zu Beginn des Gottesdienstes nimmt uns das Ehepaar mit in die Gemeindearbeit im Armenviertel von Havanna. Bilder zu verschiedenen Veranstaltungen illustrieren die Arbeit vor Ort. Eine besonders wichtige Anliegen ist das Frühstück für die Kinder, die sonst hungrig in die Schule gehen müssten. Aber auch viele andere Projekte unterstützt oder organisiert die Gemeinde. Zur Erinnerung überreichten uns unsere Gäste der Gemeinde ein kleines Geschenk.
Der Predigttext steht in Offenbarung 7, 9+10.
„Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, 10 und riefen mit großer Stimme: „Das Heil ist bei unserm Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!“
Der kubanische Prediger weist darauf hin, dass wir eines Tages alle zusammen vor dem Thron Gottes stehen und ihn anbeten werden, alle Völker dieser Erde. So ist es wichtig, eine Vision zu haben und gemeinsam daran zu arbeiten das Evangelium in alle Welt zu tragen. Es wird eine große Schar vor dem Thron Gottes stehen und ihn anbeten. Das bedeutet für uns auch eine große Herausforderung. Für die Gemeinde in Kuba bedeutet es u.a., dass sie sehr stark mit Anfechtungen und Problemen zu kämpfen hat, wie z.B. okkulte Praktiken und Rituale, die vielerorts selbstverständlich sind. Aber auch wirtschaftliche Probleme sind auf Kuba sehr groß.
In seiner Predigt erinnert er uns daran, dass es eine besondere Aufgabe ist, die Gott uns anvertraut hat, sowie Verantwortung gemeinsam mit ihm an dieser Vision zu arbeiten. (be)

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